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Marienschule außer Rand und Band: 230 kleine Narren ziehen durch Namborn

Namborn – Mit einem lautstarken „Alleh Hopp“ hat die Marienschule Namborn am heutigen Vormittag die närrische Zeit eingeläutet. Rund 230 Grundschülerinnen und Grundschüler verwandelten den Ort in ein farbenfrohes Meer aus Kostümen und brachten mit ihrem traditionellen Faschingsumzug ordentlich Stimmung in die Gassen.

Bereits zum Schulbeginn war das Schulgebäude in der Goethestraße kaum wiederzuerkennen. Statt Ranzen trugen die Kinder heute Zauberstäbe, Sheriffsterne oder Tierkostüme. In den Klassenzimmern stimmten sich die Schüler*innen mit ihren Lehrer*innen auf das närrische Treiben ein, bevor sich der große Gaudiwurm pünktlich um 10.00 Uhr auf dem Schulhof formierte. 

Begleitet von Lehrkräften und vielen Helfern zogen die 230 Kinder als fröhlicher Lindwurm los, um den Winter aus der Gemeinde Namborn zu vertreiben. Der Schulträger hatte wie gewohnt dafür gesorgt, dass die kleinen Narren sicher durch die Straßen ziehen konnten. An den Gehwegen warteten bereits zahlreiche Eltern, Großeltern und Anwohner, um das bunte Spektakel zu bewundern.

Der Umzug durch den Ort hat an der Marienschule Namborn eine lange Tradition. Für die Kinder ist es jedes Jahr das Highlight, ihre Verkleidungen – bei denen laut Schulregel „Waffen“ wie Pistolen oder Schwerter sicherheitshalber zu Hause bleiben – der Öffentlichkeit zu präsentieren. 

Nach der Rückkehr auf den Schulhof war die Party noch lange nicht vorbei: In den Klassen feierten die Kinder ausgelassen weiter und aßen Berliner, die vom Förderverein der Marienschule spendiert wurden. Nach der großen Faschingssause ging es in die wohlverdienten Faschingsferien. 

Besonders freute sich die Schulgemeinschaft über die Teilnahme der Kindergärten und des Faschingsvereins Gehweiler und Furschweiler.